Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
Herzlich willkommen bei den Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
18. Zugvogeltage: 10. – 18.10.2026
Die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer bieten mit über 350 hochwertigen Veranstaltungen die einmalige Gelegenheit, den faszinierenden Vogelzug hautnah zu erleben und die enorme Bedeutung des Wattenmeeres für den Vogelzug zu erfahren.
Vielfältige Veranstaltungskategorien zwischen dem Dollart und der Unterelbe auf dem Festland sowie auf den Inseln von Borkum bis Wangerooge – für alle ist etwas dabei, unabhängig von den vogelkundlichen Vorkenntnissen! Tauchen Sie ein in die fesselnde Welt der Zugvögel und erleben Sie unvergessliche Eindrücke. Planen Sie Ihr Zugvogeltage-Erlebnis und freuen Sie sich auf den Oktober 2026 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer!
Die Küstenseeschwalbe – Titelvogel der 18. Zugvogeltage
Wie weiße Blitze am Himmel schießen sie plötzlich nach unten, durchbrechen die Wasseroberfläche und tauchen mit einem zappelnden Fisch im Schnabel wieder auf. Schlanker als Möwen und zugleich so elegant wie Schwalben gleiten sie mit spitzen Flügeln durch die Luft. Ihre schwarze Haube und der leuchtend rote Schnabel sind unverwechselbar.
Besonders beeindruckend ist die unglaubliche Ausdauer der Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea). Mit einem jährlichen Zugweg von bis zu 90.000 Kilometern halten sie den Rekord unter den Zugvögeln. Sie brüten bis zum nördlichen Polarkreis und überwintern rund um den südlichen Polarkreis, damit erleben sie jedes Jahr zwei Sommer. Auch ihr Brutverhalten ist faszinierend: Während der Balz überreicht das Männchen dem Weibchen häufig einen Fisch als eine Art Hochzeitsgeschenk.
In Namibia, dem Partnerland der diesjährigen Zugvogeltage, begegnet man der Küstenseeschwalbe ebenso wie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, bei eleganten Sturzflügen nach kleinen Fischen.
© Florian Packmor / NLPV




































Namibia – Das Partnerland 2026
Im südwestlichen Afrika gelegen, ist Namibia bekannt für seine endlosen Weiten und spektakulären Landschaften: Von tiefroten Dünen der Namib-Wüste über zerklüftete Canyons bis hin zur wilden Atlantikküste erstreckt sich eine nahezu unberührte Natur mit unterschiedlichsten Lebensräumen. Das Zusammenspiel von Wüste, Savanne, Feuchtgebieten und Küstenregionen macht das Land zu einem einzigartigen Naturraum und zu einem bedeutenden Rückzugsort für zahlreiche Vogelarten.
Bei den „Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ steht jedes Jahr ein Land oder eine Region entlang des Ostatlantischen Vogelzugwegs als Partnerland besonders im Mittelpunkt. In diesem Jahr richtet sich der Blick auf Namibia, ein Land dessen gesellschaftliches und kulturelles Leben bis heute stark von den Traditionen der indigenen Völker geprägt ist. Gleichzeitig haben die deutsche Kolonialzeit und die spätere südafrikanische Verwaltung und Apartheid historische Spuren hinterlassen. Verschiedene ethnische Gruppen, darunter die Ovambo, Nama, San, Himba und Herero prägen das kulturelle Leben des Landes mit ihren Sprachen, Bräuchen und Traditionen. Trotz der weiten Entfernungen und einer der geringsten Bevölkerungsdichte auf der Erde ist die namibische Gesellschaft vielseitig – ein Land voller Kontraste.
Für viele Zugvögel, die im Sommer im niedersächsischen Wattenmeer rasten oder brüten ist Namibia ein wichtiger Zwischenstopp auf ihrer langen Reise. Besonders an der Küste von Walvis Bay finden die Vögel viel Nahrung und sichere Rastplätze. Die Mischung aus Wüste, Salzwiesen, Lagunen und flachen Gewässern bietet vielen Vogelarten und besonders der Küstenseeschwalbe einen wichtigen Lebensraum.
Aktuelles zu den Zugvogeltagen
- news
- Aktuell
Zugvogelmusik 2025
- news
- Pressemitteilung