Langeoog vom Wasser aus

12. Oktober 2015
Blick über den Bug des Katamaran auf das Meer

Noch ohne Fock geht es aus dem Hafen. Jenseits der Hafenmauer warten die  Zugvögel des Wattenmeeres.

Und das lag weniger an den Vögeln. Die waren in der Abendsonne zwar herrlich zu beobachten - insbesondere die Eiderenten ließen uns heute nah ran - aber das Beste war der steife Wind und der herrliche Sonnenuntergang. Das Filmteam vom NDR, das uns begleitete, um einen Beitrag über die Zugvogeltage zu drehen, hätte sich keinen besseren Tag aussuchen können. Zugegeben, als wir um 19 Uhr zurückkamen, haben wir uns wohl alle nach einem Heißgetränk gesehnt. Aber was sind schon ein paar Frostbeulen gegen das Wattenmeer zur Zugvogelzeit?

Mit dem Filmteam auf dem Kat von Arvid Männicke

So schön der steife Wind beim Segeln ist, beim Beobachten kann er schon ein wenig lästig sein. Ein großer Zugtag war das heute auf Langeoog nicht, vor allem die Kleinvögel hielten sich spürbar zurück. Dafür waren eine ganze Menge Greifvögel unterwegs, die aber wohl meist Langeoog ihre Heimat nennen. Spannend war ein dramatischer Luftkampf zwischen einem Sperberweibchen und einer Rabenkrähe. Ein Sieger war nicht auszumachen...