Ergebnisse

22.10.2017 – Die Sieger stehen fest!

Das war aber mal richtig spannend! Nach einem furiosen Schlussspurt unter Aufbietung aller ornithologischen Kräfte hat Cuxhaven das führende Fedderwardersiel auf den letzten Metern abgefangen! Mit sagenhaften 150 Arten haben die Cuxhavener ganze neun Arten mehr auf ihre Liste gesetzt als im letzten Jahr. Wir gratulieren dem Titelverteidiger der Festlandwertung!

Ein herzlicher Glückwunsch geht auch nach Spiekeroog, das erstmals mit 141 Arten die Inselwertung für sich entscheiden konnte! Die Spiekerooger haben fast einen Start-Ziel-Sieg hingelegt und in diesem Jahr keinen Zweifel aufkommen lassen, wer die begehrte Urkunde mit nach Hause nimmt.

Beim gestrigen Zugvogelfest in Horumersiel überreichte Peter Südbeck, der Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, den Vertretern der Sieger aus Cuxhaven und Spiekeroog die Urkunden unter dem Beifall des mit Gästen voll besetzten Haus des Gastes in Horumersiel.

Mit insgesamt 204 Arten konnten in diesem Jahr zwei Arten mehr beobachtet werden als 2016. Dabei haben die Beobachter gleich mehrere Arten nachweisen können, die noch nie während der Zugvogeltage gesehen wurden: Sepiasturmtaucher, Wellenläufer, Wespenbussard, Steinkauz, Waldkauz, Wasseramsel und Seidenschwanz machen sich gut auf der Gesamtliste aller jemals nachgewiesenen Vogelarten!

Der Aviathlon der 9. Zugvogeltage ist Geschichte. Wir freuen uns auf den Aviathlon der 10. Zugvogeltage! 

 

Gesamtartenliste des Aviathlons 2017 als PDF.

20.10.2017

Der morgige Samstag ist der alles entscheidende Tag! Wenngleich Fedderwardersiel mit 147 Arten bei den Festlandregionen recht weit davongezogen ist, können sich Cuxhaven und das Wangerland Kopf an Kopf (mit je 140 Arten) immer noch Hoffnung auf den Gesamtsieg machen. Bei den Inseln dürfte es schwierig sein, Spiekeroog mit seinen 138 Arten von Platz eins zu verdrängen. Hier sind es die beiden Nachbarinseln Wangerooge und Langeoog, die den Spiekeroogern den Gesamtsieg der Inselwertung streitig machen können.

Wenn wir der Wettervorhersage glauben wollen, lädt der Samstag nicht unbedingt zum Beobachten ein. Aber noch immer bereichern neue Arten die Gesamtartenliste wie heute z. B. die Wespenbussarde von Wangerooge und Langeoog, der Baumfalke im Wangerland oder auch der Fischadler von Juist. Ein Blick in den – zugegeben trüben – Himmel lohnt sich also immer. Und auch bei den Singvögeln ist noch nicht aller Tage Abend. Blau- und Kohlmeise sollten doch in allen Regionen aufzutreiben sein. Und vielleicht entdeckt man beim Suchen auch noch die eine oder andere Besonderheit, die derzeit noch nicht auf unserer Gesamtartenliste steht? Es gilt, zumindest die 202 Arten des letzten Jahres zu überbieten!

Wir drücken allen Beobachtern die Daumen für den Endspurt! 

Artenliste vom 20.10.2017 als PDF

19.10.2017

Fedderwardersiel meldet 145 Arten? Das sind mehr als die Festlandsieger des letzten Jahres, Cuxhaven und Wangerland mit 141 Arten während der gesamten Zugvogeltage 2016 erreicht haben! Hut ab, das sieht nach einem neuen Rekord aus.

Inzwischen sind auch die Wilhelmshavener ins Rennen eingestiegen und peilen die 100-Arten-Marke an. Bei den Inseln scheint sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber hat Norderney - immerhin einer der beiden Vorjahressieger der Inseln - wirklich nicht mehr zu bieten als 94 Arten? Die 100 sollten doch machbar sein. Frühes Aufstehen und ordentliches Treten in die Pedale locken bestimmt die eine oder andere Art aus der Deckung.

Zumal der Wind heute auf Ost gedreht hat und vielleicht einige Arten in unsere Gefilde treibt, die bislang auf der durchaus langen Gesamtliste mit 193 Arten noch fehlen.

In diesem Jahr könnte es sich lohnen, auf Arten zu achten, die eigentlich schon längst auf dem Weg in Winterquartier sein sollten. Trauerschnäpper und Grauschnäpper sind zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt zu erwarten, und auch der Fitis, der von vier Inseln, aber von keiner Festlandregion gemeldet wurde, ist spät dran. Da keimt Hoffnung auf für all die Regionen, die sich zum engeren Favoritenkreis rechnen. Noch ist ein wenig Zeit für den Schlussspurt!

Artenliste vom 19.10.2017 als PDF

18.10.2017

Am Mittwoch der letzten Zugvogeltage im Jahr 2016 hatten wir 192 Vogelarten auf der Liste, und genau so viele sind es auch am heutigen Mittwoch. Sollte es am Ende nicht gelingen, die 202 Arten des letztjährigen Aviathlons zu überbieten?

Bei einigen Regionen ist durchaus noch Luft nach oben. Das Emsland, Norddeich, Bensersiel und Wilhelmshaven haben bestimmt noch nicht alle Ressourcen mobilisiert, um ihre Artenlisten zu verlängern. Und sollte ausgerechnet im schönen Dornumersiel nur eine einzige Art zu Buche schlagen? Ein Graureiher ist aller Ehren wert, aber doch sicher nicht der einzige Vogel im Umkreis. Da geht noch was – also ran an die Ferngläser und Spektive!

17.10.2017

So langsam wird es spannend. Auf dem Festland liefern sich Cuxhaven und Fedderwardersiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei den Inseln scheint derzeit noch alles offen zu sein. Norderney, Baltrum und Langeoog, die sich bis gestern noch vornehm zurückgehalten hatten, haben den heutigen Tag genutzt, um aufzuschließen. Eine kleine Überraschung ist das hervorragende Ergebnis von Juist, das mit seinen 109 Arten schon jetzt das Gesamtergebnis aus 2016 um 9 Arten verbessert hat.

Nach den Meldungen der letzten Tage haben wir es schon fast erwartet: Wieder sind es die Spiekerooger, die mit einem Krabbentaucher die Artenliste um eine echte Besonderheit bereichern. Die kleine Lumme brütet auf hocharktischen Inseln wie Spitzbergen und lässt sich nur selten im Wattenmeer blicken. Aber es geht noch besser: Baltrum hat mit dem Wellenläufer eine Art entdeckt, die nie zuvor während der Zugvogeltage gesehen wurde. Man muss aber nicht unbedingt auf eine Insel fahren, um sich in die Annalen des Aviathlons einzuschreiben. Die fast gleichzeitige Beobachtung von Schwarz- UND Rotmilan am Vogelturm im Vareler Hafen dürfte ein einmaliges Erlebnis gewesen sein. Herzlichen Glückwunsch nach Baltrum und in den Vareler Hafen!

16.10.2017

Die Cuxhavener haben ihren Vorsprung ausgebaut (…ob es so weit im Norden wirklich keine Nilgans gibt…?) und liegen mit ihren 130 Arten momentan recht deutlich vor den anderen Festlandregionen. Bei den Inseln hat Spiekeroog den Wangeroogern den Rang abgelaufen; kein Wunder bei so beeindruckenden Arten wie Odinshühnchen, Skua Gelbbrauen-Laubsänger und Kiefernkreuzschnabel! Wenn es läuft, dann läuft es, und so konnten die Spiekerooger als bislang einzige Region eine sehr späte Flussseeschwalbe und einen ebenso verspäteten Grauschnäpper auf die Liste setzen.

Es scheint so, als hätte Langeoog noch gar nicht richtig ins Rennen eingegriffen, und auch bei einigen anderen Inseln ist durchaus noch Luft nach oben.

Bei dem herrlichen Wetter ist ein Strandspaziergang genau das Richtige. Momentan sollte man unbedingt ein Fernglas und im besten Falle ein gutes Spektiv mitnehmen, denn über dem offenen Meer tut sich so einiges. Große Zahlen von Trauerenten und Sterntauchern sind zu dieser Jahreszeit nichts Ungewöhnliches; zusätzlich werden derzeit aber zahlreiche Skuas gemeldet. Nicht weniger als sechs Regionen haben diese beeindruckende, große Raubmöwe schon auf ihrer Liste.

15.10.2017

Wie zu erwarten haben heute die ersten Regionen die 100er-Marke geknackt – und das deutlich! Mit 118 Arten liegt Cuxhaven da, wo die meisten kundigen Beobachter des Aviathlons sie auch erwartet haben: auf dem ersten Platz. Die Wurster Küste ist ihren nördlichen Nachbarn aber dicht auf den Fersen. Ebenso wie die Insel Wangerooge liegt sie bei stolzen 101 Arten. Die gestrigen Führenden aus Fedderwardersiel müssen sich heute mit dem vierten Platz und insgesamt 95 Arten begnügen.

Die Gesamtartenzahl hat sich auf 166 erhöht. Heute stehen die ersten Kiefernkreuzschnäbel auf der Liste. Schon in den letzten Tagen hat sich ein Einflug aus Skandinavien angekündigt; es lohnt sich also für alle Regionen, auf diese attraktive Art zu achten. Aus dem warmen Süden kommen hingegen die grazilen Seidenreiher zu uns, die in drei Regionen beobachtet wurden. Ein zweiter Blick auf die inzwischen häufigen Silberreiher ist also angeraten. Vielleicht ist doch seiner kleinerer Verwandter dabei?

 

14.10.2017

Der Aviathlon startet durch! Gleich am ersten Tag haben zahlreiche Regionen ihre Arten gemeldet und sich am Wettbewerb um die längste Artenliste beteiligt. Ein erster Zwischenstand: Bei den Festlandregionen hat sich Fedderwardersiel mit 86 Arten an die Spitze gesetzt, das Feld der Inseln wird von Wangerooge mit 84 Arten angeführt. Insgesamt brachte der erste Tag des Aviathlons schon 145 Arten!

Zu den Highlights zählen Seidenreiher auf Borkum und Odinshühnchen auf der Nachbarinsel Juist. Die fast schon obligatorischen Gelbbrauen-Laubsänger wurden bislang "nur" aus drei Regionen gemeldet. Wangerooge vermisst schmerzlich die in den letzten Tagen regelmäßig beobachteten Kiefernkreuzschnäbel. Sind sie weitergezogen? Oder hat heute niemand richtig nachgesehen? Der Sonntag wird die Antwort geben und die Artenliste so mancher Region deutlich verlängern.